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Prozessfinanzierung

Wir stehen mit Prozessfinanzierern in Kontakt. Bislang bekundeten drei Prozessfinanzierer ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung von Schadensersatzklagen. Bei Übernahme der Prozesskostenrisiken lässt sich ein Prozessfinanzierer im Gegenzug eine Beteiligung am realisierten Schadensersatz im Erfolgsfall versprechen. Die Höhe der Erfolgsbeteiligung liegt je nach den Umständen des Einzelfalls zwischen 15 – 30 %.
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Keine außergerichtliche Einigung:
Gerichtliche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen

Wir haben die Kartellanten außergerichtlich mit den Schadensersatzansprüchen konfrontiert. Eine gütliche Einigung wurde verweigert. Insofern empfiehlt sich, nunmehr die Schadensersatzansprüche gerichtlich geltend zu machen. Es besteht die Möglichkeit zur Erhebung von Einzelklagen oder streitgenössischen Klagen und zur Teilnahme an Bündelungsmodellen. Bei einer Einzelklage wird der Anspruch jedes einzelnen Geschädigten gesondert geltend gemacht. Vorteilhaft ist dabei…
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Gutachten

Wir haben ein wirtschaftswissenschaftliches Gutachten zur Schadensermittlung eingeholt. Dieses liegt uns seit April 2015 liegt uns ein wirtschaftswissenschaftliches Gutachten vor. Das Gutachten belegt, dass die vom Bundeskartellamt in seinem Bußgeldbescheid festgestellte Beschränkung des Restwettbewerbs auch zu einer Preisüberhöhung am Markt und damit zu einer flächendeckenden Schädigung von Zuckerabnehmern geführt hat. Konkret ergab das Gutachten, dass…
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Bußgeldbescheide gegen das Zuckerkartell

Mit dem Bußgeldbescheid vom 18.02.2014 hat das Bundeskartellamt festgestellt, dass es jedenfalls im Zeitraum 2001 – 2009 ein Gebietskartell zwischen Südzucker, Nordzucker und Pfeifer & Langen gab. Das Bundeskartellamt stellte nicht nur bindend fest, dass es Gebietsabsprachen gab. Vielmehr stellte das Bundeskartellamt weiter fest, dass diese Gebietsabsprachen auch zu tatsächlichen Beschränkungen des Wettbewerbs führten. Diese…
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Aufnahme von Ermittlungen im Zuckerkartell

Der Fall begann spektakulär: Im März 2009 durchsuchten Mitarbeiter des Bundeskartellamts bundesweit Räumlichkeiten von Zuckerherstellern. Der Verdacht: Die Hersteller sollen Absprachen zur Beschränkung des Wettbewerbs auf dem ohnehin durch die Zuckermarktverordnung stark reglementierten und von wenigen Herstellern oligopolartig beherrschten Markt getroffen haben. Die Verteidigung: Man habe nichts getan, was nicht ohnehin durch die Zuckermarktverordnung vorgegeben…
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