Mönchsfrucht – auch Monk Fruit oder Luo Han Guo – gilt in den USA als der Trend-Süßstoff schlechthin. In Deutschland ist er dagegen schwer zu bekommen. Woran das liegt.
Auf einen Blick
Mönchsfrucht-Extrakt ist kalorienfrei, blutzuckerneutral und 150- bis 250-mal süßer als Zucker. Wichtig: In der EU ist er bislang nicht als Süßungsmittel-Zusatzstoff zugelassen – anders als in den USA.
Was ist Mönchsfrucht?
Die Süße stammt aus den sogenannten Mogrosiden, Inhaltsstoffen der asiatischen Mönchsfrucht. Sie liefern keine Kalorien und beeinflussen den Blutzucker nicht – ähnlich wie Stevia.
Warum in Deutschland kaum erhältlich?
Während Mönchsfrucht in den USA als Süßungsmittel etabliert ist, fehlt in der EU die Zulassung als Zusatzstoff. Produkte tauchen daher nur vereinzelt und teils in einer rechtlichen Grauzone auf. Wer eine pflanzliche, kalorienfreie Alternative sucht, greift hierzulande meist zu Stevia.
Häufige Fragen
Ist Mönchsfrucht in Deutschland zugelassen?
Als Süßungsmittel-Zusatzstoff ist Mönchsfrucht in der EU bislang nicht zugelassen.
Ist Mönchsfrucht gesund?
Sie ist kalorienfrei und blutzuckerneutral; belastbare Langzeitdaten sind aber begrenzter als bei etablierten Süßstoffen.
Fazit
Mönchsfrucht ist eine interessante Alternative – in Deutschland aber (noch) kaum verfügbar. Verfügbare Optionen zeigt die Zuckerersatz-Übersicht.