Reissirup gilt als Geheimtipp bei Fruktoseintoleranz – zu Recht, denn er ist praktisch fruktosefrei. Einen Haken hat er trotzdem.
Auf einen Blick
Reissirup ist fruktosefrei und daher bei Fruktoseintoleranz gut verträglich. Er besteht vor allem aus Glukose und Mehrfachzuckern – das lässt den Blutzucker schnell steigen (hoher GI). Kalorisch liegt er auf Zuckerniveau.
Was ist Reissirup?
Reissirup entsteht, indem die Stärke aus Reis enzymatisch in Zucker aufgespalten wird. Das Ergebnis ist ein milder, karamelliger Sirup ohne Fruchtzucker.
Der Vorteil: fruktosefrei
Weil Reissirup keine nennenswerte Fruktose enthält, ist er bei Fruktoseintoleranz oft gut verträglich – anders als Agavendicksaft, Honig oder Haushaltszucker.
Der Haken: hoher glykämischer Index
Der hohe Glukoseanteil sorgt für einen schnellen Blutzuckeranstieg. Für Menschen, die den Blutzucker im Blick behalten müssen, ist das ungünstig.
Häufige Fragen
Ist Reissirup bei Fruktoseintoleranz geeignet?
Ja, er ist praktisch fruktosefrei und daher meist gut verträglich.
Ist Reissirup gesünder als Zucker?
Nur beim Thema Fruktose – beim Blutzucker schneidet er wegen des hohen GI eher schlechter ab.
Fazit
Reissirup ist die richtige Wahl bei Fruktoseintoleranz, aber keine Blutzucker-schonende Alternative. Den Vergleich aller Optionen bietet die Zuckerersatz-Übersicht.