Yacon-Sirup: präbiotische Süße mit niedrigem GI

Yacon-Sirup ist unter den „natürlichen“ Süßungsmitteln ein Sonderfall: Er bringt tatsächlich einen Vorteil mit, den die meisten Sirupe nicht haben.

Auf einen Blick

Yacon-Sirup hat einen niedrigen glykämischen Index und enthält präbiotische Ballaststoffe (FOS), die die Darmflora fördern. Er liefert weniger verwertbare Kalorien als Zucker, ist aber teuer und kann in größeren Mengen Verdauungsbeschwerden auslösen.

Was ist Yacon-Sirup?

Yacon-Sirup wird aus der Knolle der Yacon-Pflanze gewonnen. Ein großer Teil seiner Süße stammt aus Fructooligosacchariden (FOS) – Ballaststoffen, die der Körper kaum verwertet.

Der echte Vorteil

Weil die FOS unverdaut in den Dickdarm gelangen, wirkt Yacon präbiotisch und hebt den Blutzucker nur wenig an. Damit unterscheidet er sich deutlich von Agavendicksaft und Kokosblütenzucker, die im Kern normaler Zucker sind.

Die Grenzen

Yacon-Sirup ist vergleichsweise teuer, hat einen malzig-karamelligen Eigengeschmack und ist nicht stark hitzestabil (die FOS werden beim starken Erhitzen abgebaut). In größeren Mengen kann er – wie andere Ballaststoffe – blähen.

Häufige Fragen

Ist Yacon-Sirup gesund?

Er ist eine der günstigeren Optionen fürs Blutzuckerprofil und wirkt präbiotisch – in Maßen eine sinnvolle Wahl.

Kann man mit Yacon-Sirup backen?

Nur bedingt, da starkes Erhitzen die präbiotischen Ballaststoffe abbaut.

Fazit

Yacon-Sirup ist einer der wenigen „natürlichen“ Süßungsmittel mit echtem Mehrwert – teuer, aber interessant. Der Gesamtüberblick steht in der Zuckerersatz-Übersicht.