Datteln gelten als die natürliche Süße schlechthin. Doch nicht alles aus Datteln ist gleich: Zwischen Dattelsüße und Dattelsirup liegt ein entscheidender Unterschied.
Auf einen Blick
Dattelsüße (gemahlene ganze Datteln) enthält noch Ballaststoffe und Mineralstoffe und ist damit die ehrlichste unter den „natürlichen“ Alternativen. Dattelsirup ist dagegen konzentrierter Zucker, dem die Ballaststoffe weitgehend fehlen.
Dattelsüße vs. Dattelsirup
Dattelsüße wird aus getrockneten, gemahlenen Datteln hergestellt – die Frucht bleibt praktisch komplett erhalten, inklusive Ballaststoffen. Dattelsirup wird gefiltert und eingekocht, sodass vor allem der Zucker übrig bleibt. Für die Blutzuckerwirkung macht das einen Unterschied.
Wie gesund ist das?
Auch Datteln bestehen größtenteils aus Zucker – ein Freibrief sind sie nicht. Dank der Ballaststoffe (in der ganzen Frucht bzw. in Dattelsüße) steigt der Blutzucker aber langsamer als bei reinem Zucker oder Sirup.
Häufige Fragen
Ist Dattelsüße gesünder als Zucker?
Etwas – durch die enthaltenen Ballaststoffe und Mineralstoffe. Zuckerarm ist sie aber nicht.
Wie ersetze ich Zucker durch Dattelsüße?
Grob 1:1, je nach Rezept etwas mehr, da Datteln milder süßen. In Teigen bindet sie zusätzlich Flüssigkeit.
Fazit
Wenn „natürlich“, dann Dattelsüße statt Sirup – wegen der Ballaststoffe. Wirklich zuckerarm wird es damit aber nicht; dafür lohnt der Blick in die Zuckerersatz-Übersicht.